Diese Musik gehört – und sofort Lust auf die Saison bekommen

Musik Album „Zeitmillionär“

Wir hatten letzte Woche den neuen Film „Salz und Erde“ von Claus Aktoprak gesehen. Über diesen ersten Teil einer Trilogie werde ich noch ausführlich schreiben – aber vorab: Uns hat der Film und die ganze Idee von Claus, eine uralten Route durch die Schwedischen Schären abzusegeln und dabei Geschichte der Wikinger spannend zu erzählen, ausnehmend gut gefallen. Die Umsetzung ist sehr professionell, das ist weit mehr als „nur ein Segelfilm“.

Also: Kaufen und anschauen lohnt sich!

„Lass uns doch noch mal Zeitmillionär gucken.“

Hatte Steffi nun heute Morgen gesagt, und so saßen wir kurz darauf mit dem ersten Kaffee des Tages gemütlich und kuschelig im Bett und haben den ersten Teil von Claus ersten Film geguckt.

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REFITTING JULIUS – 7: Webasto Heizung – Schalldämpfer, Luftfeuchtigkeit, Regelklappe + Isolierung

Ich schließe den Umbau meiner Webasto Luftheizung (gilt auch für Eberspächer und Planar) auf dem Boot ab:

  • Wie entwickelt sich die Luftfeuchtigkeit, nachdem die Heizung jetzt von außen ansaugt?
  • Ich baue einen Schalldämpfer in einen Warmluftschlauch ein und teste, was er bringt.
  • Montage einer Regelklappe mit Bedienung via Bowdenzug um die Heizung von außen oder innen ansaugen zu lassen.

Plus: Isolierung der Warmluftführung, so dass keine Wärme verloren geht.

Weiß ich, was mein Boot macht? Die Visuship Idee – und meine Meinung dazu.

Was passiert auf dem Boot? Ein Monitoring System gibt jederzeit Auskunft.

Das Boot genießen und ohne Arbeit nur zur äußerst angenehmen Freizeitgestaltung nutzen: Das möchten wohl die allermeisten Eigner.

Das klappt aber nicht. Jedes Boot hat Technik an Bord. Segler tendenziell weniger als Motorboote, aber je neuer ein Boot, desto mehr technische Komponenten gibt es in der Regel. Also auch immer mehr Teile, die ausfallen können und damit Aufwand und Kosten verursachen.

Selbst ich – der ja nun wirklich eine erhebliche Affinität zu Yachttechnik hat – überlege vor der Investition in eine neue Komponente:

„Ist dieses neue Stück Technik so nützlich, dass es den potentiellen Aufwand an Wartung und Reparatur rechtfertigt?“

Ein Trick, um Probleme frühzeitig zu erkennen – oder auch gar nicht erst entstehen zu lassen

Aktuelle Ausbaustufe auf der JULIUS: 2 x Temperatur und einmal Spannung. Die wichtigsten Daten sehe ich damit jederzeit und via Smartphone von überall aus.

Fehler kommen – bis auf wenige Ausnahmen – nicht aus heiterem Himmel. Vielmehr bahnen sie sich an. Vier Beispiele:

  • Ein verstopfter Ölfilter? Kann an abnehmendem Öldruck erkannt werden.
  • Verschleiß am Impeller? Kündigt sich durch eine zunehmende Abgastemperatur an.
  • Übermäßige Alterung der Batterien? Entsteht durch zu häufige, zu tiefe Entladung.
  • Unnötig viel Stromverbrauch vom Kühlschrank? Erkennbar am Temperaturverlauf in seinem Innenraum.

Jedes dieser Beispiele lässt sich ganz leicht und mit wenig Aufwand und fast keinen Kosten lösen: Wenn die mögliche Probleme rechtzeitig erkannt werden.

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REFITTING JULIUS – Folge 6: Im Winter – Luftfeuchtigkeit in den Griff bekommen. Heizungsumbau!

Ein gut beheiztes Boot – aber die Fensterrahmen schwitzen, Metallscharniere der Luken tropfen, Holz ist feucht.

Hier mache ich den Test, ob ein Umbau der Heizung dieses Problem lösen kann.

Links:

– Die Folie auf den Luken ist TesaMoll: https://amzn.to/2G6yxKI
– Lüftungskaterial: https://www.growland.net/Belueftung und https://www.lueftungsland.de

Nachtrag 3.2.2019 20 Uhr

Ein Test von heute: Heizung ging heute Nacht um 0330 an, wir waren zu Zweit um ca. 12 Uhr beim Boot. Da war die Luftfeuchtigkeit im Salon auf 34% (!).
Wir waren ca. 4 Stunden an Bord, dabei stieg die Luftfeuchte mal auf 42%, sank aber auch wieder auf unter 40%. Die Fensterrahmen waren fast trocken, Holz und Metallscharniere der Luken waren komplett trocken.

Sommerurlaub im Vänern: Eine schöne Zeit.

Der See Vänern in Schweden, direkt nach Vänersborg: Weite Wasserflächen, fast wie auf der Ostsee.
Der See Vänern in Schweden, direkt nach Vänersborg: Weite Wasserflächen, fast wie auf der Ostsee.

– Diese Geschichte spielt vom 22. bis 29. Juli 2018 – 

Erstaunlich. Ja, der Vänern ist der drittgrößte See Europas. Trotzdem bin ich überrascht, als wir Vänersborg verlassen und auf den See fahren: Der Blick über das Wasser, die weiten Flächen. Es fühlt sich fast an wie auf der Ostsee.

Nach dem bunkern in Åkersberg, direkt nach der Schleusentreppe von Trollhättan (vorherige Geschichte: Spannung zwischen Skipper und sin Fru: Steffi mag keine Schleusen), sind wir gestern noch den Trollhätte Kanal bis zu seinem Ende in Värnersborg gefahren.

Als Seefahrer ist es ungewohnt, regelmäßig auf Hindernisse wie Brücken oder Schleusen zu treffen. Die Eisenbahnbrücke in Trollhättan hatte uns fast zwei Stunden warten lassen, etwas Geduld ist da schon hilfreich. Bordhund Ole fand das aber nicht schlecht: Wir hatten am Ufer vor der Brücke festgemacht und die Zeit zum kurzen Spaziergang genutzt.

Der Vänern ist das Ziel dieser Reise. Und er hat so viel zu bieten: Unzählige Schären mit wundervollen Ankerplätzen. Nette Ortschaften. Schnuckelige Häfen. Sogar ein paar Meter Strand gibt es hier und da. Die eine Woche, die wir nun Zeit haben, reicht nur für ein erstes, vorsichtiges Kennenlernen.

„Wo kommen denn diese Wellen her…?“

Es ist windig heute, eigentlich aus Südwest: So fahren wir zuerst komfortabel unter Landschutz. Wir wollen aber noch zu einem Ankerplatz in der Natur, irgendwo auf der Hälfte des Weges bis Åmål am anderen Ende des Vänern. Und schon dort, wo der See ein bisschen breiter wird, steht eine kurze, unangenehme Welle aus Südost: Wind aus der einen, die Welle aus einer anderen Richtung? Der Vänern hat offensichtlich seine Eigenheiten.

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